Arbeiten im Camperbus

Ich mach das jetzt einfach

So vieles steht an

Da war ich vor den Ferien wohl zu sehr abgelenkt und gab «vermeintlich» wichtigeren Dingen stets den Vorrang. Dies machte es nur noch schlimmer, denn damit hatte ich mir keinen Gefallen getan. Die Ferien brachen an und viele Online-Arbeiten waren nicht erledigt. Was tun? Da ich ortunabhängig arbeite, kann ich die Arbeiten ja auch von unterwegs erledigen. Doch will und kann ich das überhaupt?

Der erste Ferientag bringt Klarheit

Beim ersten Stellplatz auf einem Bauernhof Nähe Karlsruhe hatte ich zum ersten Mal die Muse, mir über das weitere Vorgehen Gedanken zu machen.

Schnell war mir klar: Ja, ich will in die Umsetzung gehen, mein Partner unterstützt die Idee.
Doch wie gestalte ich diese? Ich glaube, hierzu muss jede Person für sich selber eine passende Strategie finden.
Mir kam die folgende Idee: Ein Hashtag muss her!

#Heute erledige ich

So hiess mein Hashtag «Heute erledige ich» oder abgekürzt »HEI».
Ich spürte sogleich einen Energieschub. Das war sie, die «Leitplanke». An dieser will ich mich durch die Tage angeln und jeden Tag eine wichtige Sache erledigen, die mein Online-Business anbelangt.
Als ich jedoch alles aufschreiben wollte, was ich zu erledigen hatte, spürte ich einen Druck auf den Schultern. Ich zerriss den Zettel, ja, das fühlte sich gleich wieder besser an. Ich wählte eine andere Taktik:

  • Ich entscheide jeden Tag aufs Neue, was ich heute erledigen will.
  • Ich bin zeitlich flexibel, wann ich mich an den Laptop setze.
  • Ich habe eine mündliche Abmachung mit mir bezüglich der Durchführung. Diese Vereinbarung ist verbindlich, auch wenn es schon spät ist, ich müde bin oder sich sonst eine Ausrede oder ein negativer Gedanke einschleicht. Ran an den PC, ohne Wenn und Aber, kein Hin oder Her.
  • Ich schaue, welche Arbeit sich zurzeit weniger mühevoll oder sogar etwas lustvoll anfühlt und gehe dieser nach.

Zusätzlich fokussiere ich 1-2-mal täglich meine grossen Ziele:

  • Mein Online-Begleitprogramm «Schocktrauma auflösen & wieder ins Handeln kommen» auf den Markt zu bringen
  • Kunden nach einem Schocktrauma zu unterstützen, wieder befreiter ihren Alltag zu gestalten
  • Genügend Geld mit meinem Online-Begleitprogramm zu verdienen, um ortsunabhängig leben zu können
  • Viele zufriedene Kundinnen/Kunden zu haben

In dieses Bild gehe ich jeden Tag rein. Im Gegenzug lasse ich die schlechte Gewohnheit weg, in den sozialen Medien herum zu surfen, weil dies ein echter Zeitfresser ist. Und in den Ferien will ich ja Neues sehen und erleben, deswegen lohnt es sich meine Zeit hier einzusetzen.

Ich mach das jetzt einfach

Am Anfang war mir die neue Gewohnheit, in den Ferien online zu arbeiten, sehr fremd. Ich musste mich regelrecht dazu zwingen, mich an den Tisch im Worklifebus zu setzen. Mein Verstand erfand hundert Ausreden, warum ich jetzt keine Zeit habe. Doch ich sagte mir jeweils: Ich mache das jetzt einfach.

Der Spruch: Ich mach das jetzt einfach, erinnert mich ganz stark an meine Zeit im Fitnesscenter zurück. Über 10 Jahre lang trainierte ich dort und es gab Zeiten, da musste ich mich dazu zwingen. Auch damals sagte ich mir «Ich gehe jetzt einfach dorthin und mache zumindest eine Kraftübung – und habe dann doch das ganze Programm geschafft.

Das «Herunterbrechen» auf eine Übung machte es aus. Diese eine Sache, die ich auch jetzt täglich absolviere, bringt die Veränderung, diese Umsetzung, welche ich mir so sehr wünsche. 

Reisen und Arbeiten

Stellplatz in Norwegen

Eine neue Gewohnheit entwickelt sich

Da es in Skandinavien bis um Mitternacht hell ist und ich als Lerche am besten abends arbeite, wird der Abend zu meiner «Arbeitswiese». Und siehe da, nach einer Woche fühlte es sich für mich schon «ganz normal» an, abends noch zu arbeiten.

Nach 2 Wochen zeigte sich etwas ganz Interessantes. Neue Ideen kamen hoch, auf die ich ohne die tägliche Umsetzung nie und nimmer gekommen wäre. Zum Beispiel:

  • Mit den Camper Nomaden in Deutschland Kontakt aufzunehmen.
  • Einen Alltagshorizont-Podcast zu starten
  • Ein erstes Worklifebus-Video zu erstellen
  • Auch zeigten sich zusätzliche Ideen für die Landingpage zu meinem Online-Begleitprogramm

Durch das TUN entstehen neue Gewohnheiten

Damit möchte ich aufzeigen, dass es uns allen «mehr oder weniger» ähnlich geht, was die Umsetzung von neuen Gewohnheiten anbelangt. Wissen ist das eine, doch die Umsetzung etwas komplett anderes.

Aber wenn wir etwas auch wirklich wollen, ein klares Ziel vor unseren Augen haben, dann führt kein Weg daran vorbei, diese neuen und guten Gewohnheiten durch tägliches Umsetzen zu erlangen.

Idealerweise planen wir es so in unseren Alltag ein, dass wir dies auch optimal und möglichst einfach durchführen können.

Gemeinsame Gewohnheiten verändern im Online-Begleitprogramm

Gemeinsam geht es einfacher. Wer hat diese Erfahrung nicht auch schon gemacht? So ist es auch in meinem Online-Programm. Aus mehreren Gründen:

  1. Du bekommst wöchentlich eine Videoanleitung und ein Journal-Support, wie Du klar vorgehst, um eine neue Gewohnheit zu etablieren.
  2. Wir tauschen uns unter der Woche aus, lernen voneinander, spornen uns an und verbessern uns.
  3. Das Programm ist kostenpflichtig, was schon ja auch eine Motivation darstellt.
  4. Du unterschreibst eine Vereinbarung, dass Du dieses 6 Wochen-Programm durchziehst und Du die Veränderung auch wirklich willst.
  5. Bei Fragen oder Problemen gehen wir diese immer gemeinsam an, um weiterzukommen.

Bist Du interessiert?

Im Herbst findet der nächste Live-Event statt. Weitere Details werden folgen. Du kannst Dich jedoch bereits jetzt anmelden unter: kontakt@claudia-jost.ch oder alltagshorizont.ch/Kontakt

Möchtest Du mehr über meine Angebote erfahren? Dann schaue unter: alltagshorizont.ch/Angebote

Meine Umsetzungen während den Ferien:

Hier ist das Worklifebus-Video zu unseren Sommerferien 2022

Die erste Podcast-Folge habe ich in der letzten Ferien-Woche im Worklifebus aufgenommen: Alltagshorizont-Podcast

Im Herbst wird die Landingpage zum Begleitprogramm «Schocktrauma überwinden & wieder ins Handeln kommen» online gestellt.

Nun bin ich im Austausch mit anderen Personen, welche im Camperbus leben und arbeiten, was mich sehr freut.

Fazit:

Die 6 Wochen Skandinavien-Ferien sind in jeder Hinsicht eine Bereicherung in meinem Leben, auch wenn sie mit täglichen Online-Arbeiten verbunden waren.

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