Ruppiger Start

Ein ruppiger Start

Start in das Online-Pilotprogramm

Wie so oft bei einem Neuanfang gestaltet sich der Auftakt bisweilen etwas ruppig. Wir kennen dies vom Start, wenn das Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit vom Boden abhebt oder, umgekehrt, bei der Landung. So fühlte sich für mich auch der Start in mein brandneues Online-Begleitprogramm an.
Theorie ist das eine, die anschliessende Praxiserfahrung jedoch was ganz anderes. Doch alles der Reihe nach… 

Das allererste Gruppen-Zoomgespräch

Der erste Live-Call in meinem Pilot-Programm verlief reibungslos. Ich fühlte mich gut vorbereitet und die Beteiligten waren sehr interessiert. Der Call ging dem Ende entgegen und zum Schluss bat ich die Teilnehmenden, bereits mit einer Handlung in die Umsetzung zu gehen, welche sie näher zu ihrem Ziel bringen würde. Täglicher Zeitrahmen zwischen einer Viertelstunde bis maximal einer ganzen Stunde. Ich schilderte einige Möglichkeiten, wie diese neue Handlung in den Alltag integriert werden könnte. Kaum hatte ich die Aufgabe gestellt, bekam ich folgende Rückmeldungen.

Erste Teilnehmerin:
Ich möchte nicht in die Handlung gehen und etwas TUN, sondern mich entspannen und endlich zur Ruhe kommen. Denn ich fühle mich müde und ausgelaugt.

Zweite Teilnehmerin:
Leider ist mir dies nicht möglich, denn wenn ich mal mit einer Arbeit beginne, dann kann ich nicht mehr aufhören, da reicht eine Stunde nicht aus. Entweder mache ich es ganz oder gar nicht. Deshalb fange ich lieber nicht an, denn ich weiss jetzt schon, dass ich mich verausgaben werde.

Dritte Teilnehmerin:
Ich kann dies unmöglich täglich durchführen, da ich starken Tagesschwankungen ausgesetzt bin. Bereits am Morgen im Bett nach dem Aufwachen spüre ich, wie der Tag wird. Manchmal bin ich hyperaktiv und manchmal schaffe ich gar nichts.

Einmal tief durchatmen bitte

Diese Rückmeldungen sassen, das kann ich Dir versichern. Damit hatte ich nicht gerechnet. Stellte ich mir das Ganze zu einfach vor? Erwartete ich zu viel? Waren diese Frauen vielleicht gar nicht meine Zielpersonen? Was nun? All diese Fragen kamen bei mir auf. 

Ich machte, was ich in solchen Situationen immer mache: einfach mal tief durchatmen und das Gehörte setzen lassen.

Eines war mit sogleich klar: Alle Beteiligten waren sehr beschäftigt, stark in ihren Alltag eingebunden und am oberen Limit angekommen mit all ihren Aktivitäten. Sie empfanden die Aufgabe von einer Handlung pro Tag als zusätzliche Pflicht.

Stressregulierung mit Emotional Freedom Techniques (EFT)

Wir können nur gute Arbeit leisten, wenn wir im Toleranzfenster* sind.
Das heisst weder untererregt wie Teilnehmerin Nr.1, noch übererregt wie Teilnehmerin Nr.2 und auch nicht abwechselnd beides, wie bei Teilnehmerin Nr.3.

*Toleranzfenster: 
Das Konzept stammt von Dan Siegel, einem Psychiater. Es besagt, dass wir alle über zwei Grenzlinien verfügen. Wenn wir in einer Über- oder Untererregung sind, so sind wir erschwert in der Lage, rational zu denken, Neues zu lernen oder mit unseren Emotionen umzugehen.

Eine sehr gute Technik zur Stressregulierung, die ich auch in den Gruppen-Calls anwende, ist das gemeinsame Klopfen. Einerseits wird das Cortison reduziert und somit auch der Stresspegel gesenkt, anderseits aktiviert das Klopfen jede Zelle im Körper und man fühlt sich danach präsenter, fokussierter und ausgeglichener.

Dies sind die Klopfpunkte, welche wir zur Stressregulierung klopfen:


Wie diesem Ungleichgewicht entgegenwirken?

Die Herangehensweise ist individuell, doch gerne möchte ich anhand der drei Teilnehmerinnen einige Punkte nennen, welche wir zusammen besprochen haben.

Mit der ersten Teilnehmerin:
In einer Erschöpfung ist es sehr wichtig, sich genügend Pausen einzuplanen (ich nenne diese: grüne Oasen) und genügend zu schlafen. Es ist jedoch ebenso wichtig, an dem für sie so wichtigen Lebensziel dranzubleiben und zumindest täglich eine entsprechende, zielgerichtete Handlung durchzuführen. Denn diese konkrete Handlung kann neue Energie freisetzen und anspornen, weiter daran zu arbeiten.

Mit der Teilnehmerin Nr.2:
Beim «Getrieben sein» z.B. die ganze Wohnung ohne Pause durchzuputzen, kann es helfen, einen Wecker zu stellen, sich fix zu einem Zeitpunkt mit einer Freundin treffen oder einfach raus aus der Wohnung zu gehen. Verminderter Konsum von Alkohol, Nikotin und Kaffee ist sinnvoll, damit kann die innere Unruhe zusätzlich reduziert werden.

Mit der Teilnehmerin Nr.3:
Bei Tagesschwankungen habe ich mit Kundinnen gute Erfahrungen gemacht, wenn sie die Arbeiten entsprechend anpassen. An guten Tagen dürfen 5-6 Aufgaben (je nach Intensität) eingeplant werden und an weniger guten Tagen 1-3 Aufgaben (z.B. Kleider anziehen, etwas Warmes essen und eine Arbeit erledigen), ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

Ziel fokussieren und in diese Richtung gehen

Bleiben wir bei der Metapher vom Flugzeug. Jedes Flugzeug, das in die Lüfte steigt, hat einen Zielflughafen. Jeder Reisende muss sich daher vor dem Flug entscheiden, wo er hin will. So geben auch wir im Alltag die Richtung an, wohin wir gehen wollen.

Unsere Vereinbarung im ersten Live-Call

Meine Absicht im ersten Live-Call gleich mit einer Handlung zu starten, war wohl etwas zu sportlich gedacht.

Wir vereinbarten, dass jede Teilnehmerin sich täglich eine «Auszeit» nimmt, an einen Ort hingeht, der ihr Kraft gibt und wo sie sich mit ihrem Ziel, das sie erreichen will, verbindet.

Des Weiteren zu erspüren, welches ihre ersten Schritte zum Erreichen ihres Ziels sind, mit welcher Handlung begonnen werden kann.

Interessanterweise waren die ersten Handlungen der Teilnehmenden:

  • lernen, vermehrt Nein zu sagen
  • sich weniger verantwortlich für andere zu fühlen
  • sich mit beruflicher Weiterentwicklung auseinanderzusetzen
  • weg vom Perfektionismus zu kommen
  • sich von alten Sachen zu lösen, Platz schaffen für Neues

Fazit zum Online-Begleitprogramm:

  • Du kreierst Dir ein lohnenswertes Ziel, um zu wissen, wohin Du in den Veränderungen Deiner Gewohnheiten hinwillst. Dieses Ziel visualisierst Du jeden Tag anhand spezieller Techniken, welche Du im Online-Begleitprogramm erlernst.
  • Wir arbeiten ausschliesslich im Toleranzfenster. In diesem Bereich fühlen wir uns sicher, sind fähig Neues zu lernen und können in die Handlung gehen. Dazu nutzen wir die EFT-Methoden.
  • Gehe täglich in die Umsetzung, damit Du Deinem Ziel immer einen Schritt näherkommst. Ich, und die gesamte Gruppe unterstützen Dich dabei. Auch Du bist eine Unterstützung für die gesamte Gruppe.

Genau deshalb habe ich das Online-Begleitprogramm erstellt: um nach dem Auflösen von Schocktraumata, welches in Einzelsitzungen geschieht, anschliessend gemeinsam, zielorientiert, fokussiert, motiviert und möglichst leicht in die Umsetzung zu kommen und dranzubleiben.

Bist Du interessiert am Online-Begleitprogramm?

Im Herbst wird der zweite Launch stattfinden, weitere Details dazu folgen im August.

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