Die Angstbarriere durchbrechen

Das Ziel ist klar, doch die Blockade gross

Drei Kisten voller funktionstüchtigen elektronischen Gegenständen stehen im Wohnzimmer bereit. Diese warten darauf, endlich auf der Internetseite Ricardo verkauft zu werden.

Keine grosse Sache, sollte man denken. Doch leider ist die Umsetzung eines Besitzerwechsels dieser Gegenstände für den Betroffenen eine unüberwindbare Hürde.

Monate gehen vorüber. Die zu verkaufenden Sachen häufen sich an, währenddessen die Nerven immer blanker liegen. Roman* schafft es nicht, mit der Arbeit zu beginnen. Schlussendlich bietet er mich um Hilfe.
*Name geändert

Drei erste Probleme sind schnell erkannt:

1. Die Gegenstände sollen im besten Licht fotografiert werden

2. Der Beschrieb soll detailliert sein

3. Am liebsten wäre ihm, alles auf einmal zu verkaufen

Wir sind das Thema schrittweise angegangen und haben Folgendes vereinbart:

1. Mit einem beliebigen Stück zu beginnen, welches Roman auswählen soll. Er entscheidet sich für einen PC-Prozessor**.

2. Das Foto innerhalb einer Viertelstunde zu erstellen. Dies klappte ohne Probleme, da Roman bereits ganz genau wusste, wie er das Foto machen wollte.

3. Den Beschrieb nicht selber zu schreiben, sondern aus dem Internet zu übernehmen. Dies gelang auch ohne Weiteres.

** so sieht ein PC-Prozessor aus

Ich dachte mir: «Mensch, das geht aber flott» und dann passierte es.

Die Angstbarriere zeigt sich

Für Roman war das grösste Hindernis, seine Bankdaten auf Ricardo zu hinterlegen. Er machte sich grosse Sorgen, dass diese gehackt werden und so sein Geld verschwinden könnte.

Wir führten zusammen einen Realitätscheck durch (so gut dies möglich war).

Tatsache ist, dass Roman ein aktuelles Datenschutz-Virenprogramm auf seinem PC installiert hat und somit von einer Cyberattacke geschützt ist. Ricardo ist eine sichere, gut etablierte Verkaufsplattform, da sollte nichts passieren.

«Ich habe noch nie Bankdaten ins Internet gestellt», sagt er mir mit zitternder Stimme und schweissnasser Stirn.

Nachdem die Registrierung in Ricardo vollzogen war und der Prozessor zum Verkauf bereitstand, erkannte ich Roman kaum wieder. Er konnte es kaum fassen, dass er es tatsächlich geschafft hatte.

Das musste gefeiert werden. Wir tranken einen Tee und besprachen die weiteren Schritte. Leider hatten sich sehr viele Waren angehäuft, was einiges an Arbeit bedeutete, doch Roman war hoch motiviert.

Aus logischer Sicht ist dieser Vorfall unverständlich. Doch in seinem Unterbewusstsein haben sich Befürchtungen, Sorgen und Zweifel angehäuft, die eine Umsetzung verunmöglichten.

Dies ist leider kein Einzelbeispiel.

Was Angst mit uns macht

Du hast ein Ziel, erreichst es aber nicht und willst diese lästige Blockade endlich angehen. Doch da die Situation ungewohnt ist, sich schlechte Gefühle zeigen und Du nicht weisst, wie Du das Ziel genau erreichen kannst, fühlt es sich unangenehm an.

Der logische Verstand möchte zum Vorne herein gerne wissen, wie und ob es auch zu 100 % funktioniert. Doch meistens zeigt sich dies erst während des Prozesses.

Das setzt Vertrauen und auch Glauben voraus, welche wichtig sind, um in die Umsetzung zu gehen.

Ich habe schon vielen Menschen bei der Auflösung ihrer Blockaden helfen dürfen. Es ist ein sehr schönes Gefühl, wenn die Umsetzung klappt. Unglaublich, was da an Energie freigesetzt wird!

Oft stecken Ängste hinter den Blockaden, negative Glaubenssätze, Minderwertigkeitsgefühle, Unwissen, Mühsal oder Bequemlichkeit.

Wenn der Leidensdruck steigt, die Blockade zu Unfreiheit führt, erst dann beschäftigen wir uns mit diesem inneren Widerstand. Wie im Beispiel oben beschrieben oder:

• Endlich für eine längst fällige Gehaltserhöhung einzustehen
• Nach langer Funkstille wieder Kontakt zu einer lieben Freundin aufzunehmen
• Sich getrauen, auf Partnersuche zu gehen
• Ohne Magenschmerzen die Post öffnen zu können
• Am Morgen motivierter aus dem Bett zu kommen
• Gezielter anstehende Arbeiten anzugehen, die dringend erledigt werden müssen
• Sich von emotionalen Gegenständen, Geschenken und Erinnerungen zu trennen
• Etc.

Die Blockaden können sehr vielfältig und individuell sein.

Kaum ein Mensch ist davon befreit, sich unangenehmen Gefühlen und Handlungen zu stellen, wenn er etwas ändern will.

Mir macht es grosse Freude, andere Menschen in der Umsetzung ihrer Ziele zu unterstützen. Dies ist viel einfacher, als bei sich selber was zu verändern.

Doch genau an diesem Punkt stehe ich zurzeit…

Meine ganz persönliche Angstbarriere

Das Online-Business macht mir grosse Freude. Doch ich möchte bekannter werden, mehr Kunden gewinnen und auch einmal komplett davon leben können.

Doch um mich und meine Online-Beratungen bekannter zu machen, muss ich in die Sichtbarkeit gehen. Ich habe von Bekannten und Freunden bereits viele Tipps dazu erhalten: Gehe zu Pinterest, mache Podcasts, melde dich bei LinkedIn an, drehe Live-Videos… An dieser Stelle erst einmal ein grosses DANKESCHÖN an alle, welche mich so liebevoll mit guten Ratschlägen unterstützen.

Doch die Angstbarriere macht auch vor mir nicht halt.

Die Blockade habe ich schon lange erkannt: Es ist die Angst vor der Sichtbarkeit mit ihren möglichen negativen Konsequenzen. Angst, einen Shitstorm auszulösen, in Verruf zu geraten oder irgendwo anzuecken.

Da ich Dich mit diesem Blog motivieren will, eine Blockade anzugehen und aufzulösen, gehe ich mit gutem Beispiel voran:

Ich habe mich entschieden, bei der Live-Video-Challenge mitzumachen, welche vom 7. bis 15. März 2022 dauern wird. Während dieses Zeitraums gehe ich täglich auf meinem Facebook-Profil live.

Dies kostet mich wirklich grosse Überwindung, doch die Entscheidung ist gefallen und ich mache mich an die Umsetzung.

Denn ich bin überzeugt: Die Live-Übertragung wird mir bei jedem Mal leichter fallen.

Start ist am Montag, 7. März 2022. Jeweils um 17.30 Uhr gehe ich live. Willst Du meine Live-Videos nicht verpassen, dann klicke auf https://www.facebook.com/claudia.jost

Wenn Du jedoch zeitlich nicht live dabei sein kannst, so darfst Du Dir gerne die Aufzeichnung anschauen.

Was hält Dich von Deinen gewünschten Zielen ab?

Ich möchte Dich ermutigen, auch in die Umsetzung zu gehen und durch die Angstbarriere hindurch zu marschieren, auch wenn sich dies am Anfang unangenehm anfühlt. Aber es lohnt sich, um auf der anderen Seite der neu errungenen Freiheit, Erleichterung und Befreiung anzukommen.

Dazu noch einen Tipp von mir:
Stell Dir bildlich vor, wie Dein Leben sein wird, wenn Du Dein Ziel erreicht hast. Was ist dann anders? Gehe rein in dieses imaginäre Bild, sehe Dir alles im Detail an. Schreibe detailliert auf, wie Du leben wirst, wenn Du das Ziel erreicht hat. Dein Unterbewusstsein kann nicht zwischen Realität und Vorstellung unterscheiden, lass uns dies nutzen. So ziehst Du genau das in Dein Leben, was Dir so wichtig ist.

Verstehe, wie Du vorgehen musst, plane, lerne und gehe Deinen Weg. Pralle nicht an der Angstbarriere ab, sondern gehe hindurch, auch wenn es viel Überwindung braucht.

Vertraue darauf, dass Du Dein Ziel erreichen kannst!

Wenn Du magst, kannst Du mir gerne schreiben, wie es Dir in der Umsetzung ergangen ist. Schicke mir eine persönliche Nachricht via Facebook-Messenger oder eine E-Mail unter: alltagshorizont.ch/kontakt

Ich freue mich, von Dir zu hören!

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